Samaipata


La Víspera

Die Zugfahrt von Pto. Quijarro nach Sta. Cruz de la Sierra war angenehm, wenigstens der Sitzkomfort. Der Service nicht unbedingt. Per Taxi fahren wir zweieinhalb Stunden ueber schlechte Strassen ins auf 1700 M.u.M. gelegene Samaipata. 

Die Finca La Víspera ist von hollaendischen Aussteigern gegruendet worden und bietet ein schoenes Haus mit guten Zimmern, frisch (und langsam) zubereitete Speisen und verschiedene Tiere.

Das Restaurant Oveja negra serviert feine Speisen, doch bleibt der Verdacht, dass die Verdauungsbeschwerden von hier her ruehren. So schlimm ists aber auch wieder nicht, denn wir essen auch am naechsten Abend da. Auch dieses Lokal ist, wie etwa die Haelfte aller Unternehmen im Dorf, von Auslaendern gefuehrt.

Ruth, Roebi und ich besuchen die Ruinen von El Fuerte. Hier findet man Zeichen von drei vorinkaischen Kulturen, Inka-Zeugs (die lebten mit Guaraní zusammen) und tatsaechlich Mauern eines von Spaniern erbauten Hofs. Das meiste haben die Spanier natuerlich zerstoert. Das Wetter ist so schlecht, dass wir kaum fuenfzig Meter weit sehen. Der Fuehrer gibt aber interessante Informationen. El Fuerte ist auf einer Bergspitze gelegen und diente als Zwischenstation zwischen Hoch- und Tiefland. Der sakrale Teil besteht aus einem 200x60x10 Meter grossen Monolith, in welchen verschiedene Symbole eingehauen sind. Natuerlich mit Bezuegen zur Sonne.

Der Taxifahrer fuer die Rueckfahrt macht uns fast wahnsinnig durch eine halbe Stunde verspaetung (06:15 anstatt 05:45). Unser Flug geht um 10 Uhr und wir sollten gemaess Bestaetigungsmail zwei Stunden vorher einchecken. Der Dueño der Víspera meint eine Stunde reicht und vereinbart 05:45. So kommen wir um 9:30 Uhr am Flughafen an. In der Eile stehen wir zweimal an der falschen Schlange an. Es reicht aber genau und wir fliegen in einem, halbstuendigen Flug nach Sucre. Zum Glueck haben wir uns fuers Fliegen entschieden. Bettina, eine Voluntaerin im HI Sucre verbrachte 18 Stunden in einem Bus ohne WC fuer die selbe Strecke.


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