Estancia Caiman


1. Tag

Die Lodge ist etwas wie ein Wellness-Hotel in den Tropen. Grosse Betten, Klimaanlage, grosse Badezimmer, Swimmingpool, viel Platz, Ruhesessel, Bar, Souvenir-Shop, …

Unsere Fuehrer sind Barbara und Didi (ganz weich dschidschi ausgesprochen, mit betonung auf dem zweiten I). Die haben ganz schoen was drauf! Barbara wiederholt sich zwar oft, was aber nicht viel ausmacht, weil wir uns sowieso nichts merken koennen.

Nach der Ankunft und erstem Kennenlernen des Pools gehen wir auf eine Safari-Walking Tour. Die Muecken dankens uns. Wir sehen einen Haufen verschiedener Voegel, von denen ich kaum mehr einen Namen weiss. Und natuerlich Kaimane, die traege herumliegen. Daneben eine Art Wildschweine, Wasserschweine, Coatí, Kuehe, Pferde, Ameisenbaer und all das, was mir jetzt grad nicht mehr einfaellt. Bei der Rueckkehr nachtets schon ein und Barbara Leuchtet mit einer starken Lampe im Zeugs herum. Wir sehen tatsaechlich einen Fuchs, mehr aber nicht.

Das Buffet ist reichhaltig und gut.

Die Diaschau ueber das Pantanal im Allgemeinen und die Estançia Caiman im Speziellen ist informativ und hat gute Bilder.

Der Caiman Drink an der Bar ist eine Art Caipirinha mit Maracuyá, wessen Kerne so lustig durch den Trinkhalm hochflutschen. Die Betten sind gut.

2. Tag

Morgens um viertel nach sechs laeutet die Glocke zum Aufstehen. Kurz darauf zum Fruehstueck und um sieben steigen wir schon auf den Laster fuer die Safari. Wir sehen Voegel, Kuehe, …

Kurz nach dem Mittagessen gibts eine kleinere Histerie, weil jemand in der Naehe einen Jaguar gesehen habe. Alles steigt in Trucks und Autos, um den zu sehen, aber er ist natuerlich nicht da.

Nachmittags gibts die Horseriding Tour, wobei Igor und ich zu Hause bleiben, weil Igor zu jung dafuer ist. Die andern habens gut. Insbesondere Leo ist begeistert und will, wenn er gross ist, hier Cowboy sein.

Die Spotlight-Tour am Abend ist enttaeuschend.

3. Tag

Ich bestreite die Horseriding-Tour mit einer andern Gruppe und lasse dafuere die Caiman-Tour bleiben. Igor geniesst die Kanutour sehr, wir auch. Jetzt kriege ich auch einmal Tereré, was nichts anderes als kalter Mate ist – auch fein.

4. Tag

Es gibt keine Tour mehr, dafuer einen Spaziergang dorthin, wo die Cowboys und Fuehrer wohnen. Dort trainieren die Cowboys gerade Lasso werfen, was uns natuerlich sehr gefaellt.

Jetzt heissts losfahren nach Quijarra, bis Miranda mit dem Hotelbus, dann mit grossem Bus bis Corumbá und von dort mit Taxi bis zur Grenze und dann mit bolivianischem Taxi zum Hostal tamengo.

Fazit

Es war ziemlich dekadent und laenger als drei Tage waere es kaum lustig gewesen. Da haette man mehr Wissen ueber Flora und Fauna mitbringen muessen. Leo ist untroestlich und muss schrecklich weinen, weil er es so schoen fand hier. Er wird ja spaeter wieder kommen, um hier als Cowboy zu leben 🙂


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