Foz do Iguaçu


Die Deppen! Am Busbahnhof sitzt ein Fossil, das erklaert, die Billette seien im Bureau in der Stadt und wir muessten sie holen gehen. Unser Motorista (so nennt er sich, um keine Eintritte zahlen zu muessen; in Wirklichkeit ist er Lehrer) findet nach ein paar Ehrenrunden dieses Bureau, wo ihm freundlich erklaert wird, dass die Billette wohl im Busbahnhof, aber am andern Guichet sind. Also wieder zurueck zum Busbahnhof und siehe da, wir kriegen was wir wollten.

danach die Besichtigung des Itaipú Staudamms. Das ist wieder einmal eindruecklich. Nach einem halbstuendigen Propagandafilm werden wir mit einem Bus zur Staumauer, vorne durch und oben drueber gekarrt. Sieben Kilometer lang ist sie. Es ist das Wasserkraftwerk mit der groessten Leistung weltweit. Da sieht man vor der Mauer ein Dutzend oder so Roehrchen, wo das Wasser 110 Meter runter in die Turbinen fliesst. Jedes davon hat einen Durchmesser von 10 Meter. Von weitem nicht viel sagend, aber wenn man vor diesen 10-Meter-Dingern steht, bleibt einem die Spucke weg! Neben dem Damm gibts einen Ueberlauf. Etwa sechs mal pro Jahr wird hier Wasser abgelassen. Wir haben Glueck, dass es vor ein paar Tagen geregnet hat und wir eine der drei Schleusen offen sehen. Da fliesst mehr als das Doppelte an Wasser durch, als die ganzen Iguazú-Faelle hinab! das Fluesschen daneben hat eine Tiefe von 50 Metern. Gewaltig!

Wir werden von unserm ortskundigen Chauffeur zu einem Comedor gefuehrt, wo wir billig sehr gut essen, soviel wir wollen. Danach besichtigen wir noch den oertlichen Zoo und gehen schlussendlich zum Busbahnhof und fahren ab. Also dieser Chauffeur war Gold wert, wirklich.


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